Von der Robert Weiss Consulting aus der Schweiz ist ein Poster auf 180×90cm Größe erhältlich, das die “Meilensteine der Computer-, Elektronik und Telekommunikations-Revolution” darstellt. Insgesamt sind in den Kategorien Hardware, Unternehmungen, Software, Bauelemente, Kommunikation & Internet und Life Style ca. 2000 Fakten mit rund 600 Abbildungen für alle Jahre seit 1977 aufgelistet.
Das Poster kann im PDF-Format kostenlos in mehreren Sprachen heruntergeladen werden oder auch auf Hochglanzpapier gedruckt für 28 Euro + Porto bestellt werden.

Links:
Nachdem auch Deutschland mittlerweile Twitter als Wahlkampfmittel entdeckt habt, bietet sich ein neues Spielfeld für Twitter-Mashups. Das erste davon ist Parteigeflüster. Rechtzeitig zur bevorstehenden Bundestagswahl sammelt Parteigeflüster Tweets von Politikern der unterschiedlichen Parteien. Insgesamt werden momentan 234 aktive Accounts ausgewertet und nach Parteizugehörigkeit fortlaufend für politikinteressierte Menschen dargestellt.
Damit die Nachrichten möglichst interessant sind, haben wir die Twitter-Accounts nach folgenden Kriterien selektiert:
- mehr als 30 Follower (Netzwerkkontakte)
- die versandten Tweets (so heißen Nachrichten bei Twitter) befassen sich überwiegend mit politischen Themen
- der Account wird nicht ausschließlich zur internen Kommunikation genutzt

Ein erster Blick hat mir jedoch noch nicht weitergeholfen, denn Tweets wie “Podiumsdiskussion erledigt. Jetzt 1,5h autofahren, dann E-Mails, später am Tag dann LaVo und eLaVo.” haben für mich irgendwie wenig politische Aussagekraft…
via basicthinking
Fraktale sind seit es Computer gibt etwas ganz besonderes. Ich kann mich noch an die ersten Fraktale (auch Mandelbrot-Bilder oder Apfelmännchen genannt) erinnern, die auf dem C64 erstellt worden sind: Rechenzeit über Nacht und lediglich 16 Farben. Inzwischen etwas in Vergessenheit geraten, bieten die heutigen Computer für die mathematischen Herausforderungen aber immense Möglichkeiten, wie es Cory Ench auf seiner Seite “Fractal World Gallery” beweist.
Da ich persönlich Fraktale auch nicht beschreiben kann, hier die Wikipedia-Definitionen:
Die Fraktalkunst (engl. „Fractal Art“) ist eine relativ weit verbreitete Unterform der digitalen Kunst und beschäftigt sich mit der Erschaffung von digitalen Bildern, die im wesentlichen aus einem oder mehreren Fraktalen bestehen.[…]
[Ein] Fraktal ist ein von Benoît Mandelbrot (1975) geprägter Begriff […], der natürliche oder künstliche Gebilde oder geometrische Muster bezeichnet, die einen hohen Grad von Skaleninvarianz bzw. Selbstähnlichkeit aufweisen.
Beispiele:

Übrigens kann man die Bilder auch beim Künstler als Posterausdruck bestellen…
Link: http://www.enchgallery.com/fractals/fracthumbs.htm
Wer schon immer mal wissen wollte, was ein Schachcomputer beim Spielen so denkt, sollte mal gegen diesen Gegner spielen: ThinkingMachine.
Wenn der Computer am Zug ist, werden die potenziellen Züge farbig visualisiert: orange die Züge von “Schwarz”, grün die von “Weiß”. Je breiter die Linien sind, desto besser scheint der Zug für Weiß zu sein. Ist der Spieler (“Weiß”) am Zug, so werden um die Spielfiguren herum Wellen angezeigt, um den Einfluss der verschiedenen Spielfiguren darzustellen.
Link: http://www.turbulence.org/spotlight/thinking/chess.html

Schon immer mal ne Spinne und deren Bewegungsabläufe in Ruhe studieren und mit ihr spielen wollen? Dann ist die Seite “Play with a Spider” genau das Richtige. Eine Spinne krabbelt dort gemütlich umher und frisst Insekten, wenn man ihr welche gibt (Doppelklick). Über verschiedene Parameter lässt sich das Aussehen und Verhalten der Spinne beeinflussen.
Viel Spaß…
Link: http://www.onemotion.com/flash/spider/
via Meetinx
Streetart, die man wörtlich nehmen kann: der Künstler Roadsworth “verschönert” die Montrealer Straßen auf seine Weise. Vorgegebene Straßenmarkierungen werden kurzerhand um ein paar Feinheiten ergänzt, sodass verrückte und raffinierte Muster und Interpretationen entstehen.
Roadsworth began painting the streets of Montreal in the fall of 2001. Initially motivated by a desire for more bike paths in the city and a questioning of "car culture" in general, he continued to develop a language around street markings and other elements of the urban landscape using a primarily stencil based technique. […]
Hier einige seiner Werke und ein Video, mehr auf seiner Seite roadsworth.com:
(Weiterlesen..)
Vor lauter Google-Anwendungen vergisst man schnell, dass auch anderen Anbieter einige nette Programme auf Lager haben. So bietet Microsoft das kostenlose Programm “WorldWide Telescope” für Astronomie-Interessierte an, mit dem man eindrucksvolle Bilder aus dem Weltraum betrachten kann.
The WorldWide Telescope (WWT) is a Web 2.0 visualization software environment that enables your computer to function as a virtual telescope—bringing together imagery from the best ground and space-based telescopes in the world for a seamless exploration of the universe.
Das Tool enthält eine Vielzahl von spektakulären Bildern verschiedenster Teleskope (Hubble, Chandra, Spitzer) und bindet diese dreidimensional in den Raum ein. Galaxien, Nebel, Supernovas, Sterne und Planeten lassen sich mit der Maus anfliegen und näher heran zoomen, ähnlich wie in Google Sky. Geführte Touren, Informationen aus Wikipedia und Videoanleitungen runden die astronomischen Lehrstunden ab.
Das Programm erfordert einen flotten PC mit schneller Internet-Anbindung und steht leider nur in englischer Sprache bereit, aber die Bilder sagen sowieso mehr als 1000 Worte…
Link: http://www.worldwidetelescope.org
Die geocaching.com-Seite ist ja nicht gerade optimal für iPhone und andere Handy-Browser zu lesen. Wer’s schon mal versucht hat, weiß wovon ich rede. Die iPhone-Anwendung von Groundspeak ist da auch nicht viel besser, da der Textfluß der Listings grausam ist. Ein findiger Entwickler hat daher eine flotte und darstellungsoptimierte Seite entwickelt, die all die gewünschten Daten übersichtlich darstellt (optimiert fürs iPhone). Die Seite findet man unter: iphonecaching.appspot.com.
Die Eingabe erfolgt anhand der GC-Nummer. Die einzelnen Informationen sind in vier Tabs unterteilt: Info (mit den Cache-Informationen), Inventory, Images (Spoiler!) und Logs (alle!). Besondere Schmankerl sind noch die einblendbare, dreistufige Maps-Vorschau und die direkte Verknüpfung zur GPS-Anwendung “Geopher” (sofern auf dem iPhone installiert).
Übrigens lässt sich die Seite natürlich auch wunderbar auf einem Desktop-Rechner oder Netbook verwenden…
Link: iphonecaching.appspot.com
via Dosenfischer