» Crayon Physics Deluxe für PC und iPhone erhältlich

crayon_thumb Das Spiel “Crayon Physics Deluxe”, das u.a das Independent Games Festival 2008 gewonnen hat (Neben meinem weiteren Liebling “World Of Goo”) ist endlich erhältlich, zumindest für die Vorbesteller, zu denen ich glücklicherweise gehöre. Für den Rest ist der offizielle Verkaufstermin der 07.Januar.

Die Beta-Phase durfte ich auch schon mitmachen und hat meine Vorfreude wiederum geschürt. Die neuen physikalischen Möglichkeiten, die im Gegensatz zum damaligen Demo erheblich erweitert wurden, sind einfach fantastisch und machen das Spiel zu einen kurzweiligem Erlebnis.

Ich zitier mich mal eben selbst:

Ziel des Spieles ist es einen roten Kreis zum Stern zu bewegen, ohne den Kreis selbst zu berühren. Um das zu schaffen, muß man Linien, Kreise, Balken oder andere Körper auf ein Malblatt zeichnen, damit das ganze in Bewegung kommt. Der Clou des Spieles ist die integrierte Physik, mit der sich die Objekte anschließend bewegen.

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» Mit neuem Design ins neue Jahr

Endlich fertig. Fast einen Monat habe ich nun nichts mehr geschrieben. Die letzte Zeit habe ich viel am neuen Blog-Design gebastelt. Dieses wollte ich erst fertig haben, bevor ich wieder etwas poste. Unglaublich, wie viel Zeit man damit verbringen kann, bis jeder Pixel dort sitzt, wo er sitzen soll. Ganz zu schweigen von der Zeit mit der man sich vorher durch Hunderte von Themes wühlt, um endlich die passende Vorlage zu finden.

Nun ist es fertig. Ich bin nun wieder zur klassischen Listenansicht gegangen, weg vom Magazin-Style mit kleinen Bildern auf der Frontpage. Dies war jedes Mal eigentlich nur Mehrarbeit, da man immer verschieden formatierte Bildchen hochladen musste. Ist zwar nicht so tragisch, aber für den schnellen, uninteressanten Post, doch immer ärgerlich. Außerdem wollte ich dieses mal unbedingt einen dunklen Hintergrund, da dies meiner Meinung nach die Lesbarkeit erhöht und cooler aussieht.

Das Wordpress-Theme stammt übrigens vom SmashingMagazine bzw. eher von Yichi (Vikiworks Studio). Das ursprüngliche Design war auch wieder mit Thumbnails auf der Startseite, diese habe ich aber entfernt. Ansonsten bin ich momentan noch relativ am Original geblieben, aber hier bietet sich viel Spielraum für weitere zukünftige Änderungen, z.B. am Header oder an den Farben.

Gleichzeitig ist das der erste Test mit Microsofts Live Writer. Bisher habe ich immer BlogDesk verwendet, was im Wesentlichen die gleiche Funktionalität bietet und auch schlanker und einfacher ist. Der einzige nennenswerte Vorteil von Live Writer ist die Vorschau-Funktion, bei der man den Artikel im Original-Layout sieht. Somit lassen sich Bilder besser anpassen und der Gesamteindruck sofort überprüfen.

Ich hoffe der Beitrag kommt nun gleich an der richtigen Stelle an und allen gefällt das neue Layout. Für Verbesserungsvorschläge oder Kritik bin ich natürlich jederzeit offen.

Viel Spaß weiterhin,

Hubi

P.S. Zur Erinnerung hier noch mal das alte ausgediente alte Design:

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» Google Earth: Das alte Rom in 3D

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Google hat zum ersten Mal in Google Earth eine komplette historische Stadt in 3D nachgebildet. Mit der Galerie “Das alte Rom in 3D” erhält man über 6700 Gebäude und Erklärungen zu 250 Objekten in mehreren Sprachen. Die einzelnen Gebäude lassen sich teilweise (z.B. das Kolosseum) auch von Innen bewundern. Realisiert wurde das Projekt durch Google, Past Perfect Productions, der University of California in Los Angeles und dem IATH-Institut der University of Virginia. Das hätte zu meinen Schulzeiten den Latein-Unterricht doch ein wenig interessanter gemacht…

BildDie Stadt läßt sich in der aktuellen Version (4.3) über das Layer Gallerien/Das alte Rom aufrufen. normale 3D-Objekte sollten dabei ausgeblendet werden. Zu Beginn werden nur die darstellbaren Objekte an sich angezeigt. Um alle Effekte zu bekommen, muß man ein Objekt/Placemark anklicken und dann die drei untenstehenden Links anklicken (Terrain, Landmarks, Buildings; siehe Bild). Damit werden erst alle Gebäude und Effekte heruntergeladen (Download dauert etwas, also nicht verzagen). Zur optimalen Darstellung sollte man einen aktuellen Rechner mit entsprechenden Ressourcen (Core 2 Duo mit mächtiger Grafikkarte (512MB) und 3 GB Arbeitsspeicher) haben, ansonsten hat man keinen Spaß beim “Fliegen”.

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» lab30: Augsburger Kunstlabor u.a. mit Projekt “Standard Time”

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Das “Augsburger Kunstlabor lab.30” findet ab heute in Augsburg statt:

Vom 13. bis 15. November 2008 verwandelt sich das Augsburger Kulturhaus abraxas mit dem Medienkunstlabor lab30 immerhin schon zum siebten Mal in ein Elektronik-Kunstlabor, in dem Medien- und Installationskünstler, Soundelektroniker und digital Artists aus aller Welt ihre Kreativität unter Beweis stellen. Sie tun dies in einer Ausstellung, Live- und Club Acts und setzen dabei unglaubliche Konstruktionswunder, extreme Denkmuster, Stilikonen der digitalen Epoche und ihr Publikum unter Strom.

Besonders originell finde ich das Projekt “Standard Time” von Mark Formanek/datenstrudel. Dieses ist mir bereits auf der SYSTEMS in München über den Weg gelaufen, habe es aber vergessen zu bloggen:

Bild70 Arbeiter fertigen synchron zur Echtzeit aus Holz und Metall eine fortlaufende digitale Zeitanzeige: 1611 Umbauten in 24 Stunden, lückenlos aufgenommen. Wer sich Standard Time ansieht, sieht eine Uhrzeit – aber auch Menschen, die diese Uhr bauen und mit beinahe stoischem Pflichtbewusstsein einer scheinbar sinnlosen Tätigkeit nachgehen, die jedoch eine Funktion erfüllt: Die Zeit zu zeigen. Beim Anspruch, jede einzelne Minute zu bauen, bewegen sich die Arbeiter dabei ständig am Rand des Scheiterns. Beim Betrachten von Standard Time tritt eine umständliche, altmodische und vor allem menschliche Herangehensweise in den Vordergrund.

Das Projekt erscheint auf den ersten Blick etwas langweilig, aber wenn man länger zuschaut ist es faszinierend, was die Jungs dort 24 Stunden lang tun - in Echtzeit!

Hier ein kleiner Ausschnitt:

via Blogsburg

» Flu Trends: Grippewelle in USA beobachten

Google hat sich mal wieder seine Statistik näher angesehen und festgestellt, dass man anhand der Häufigkeit der Suchbegriffe für Grippe einen jährlichen Trend feststellen kann. Durch Aggregation der Daten werden Diagramme generiert und auf der Seite Flu Trends (Grippe-Trend) präsentiert. Die Daten werden aber nur für die USA gesammelt und werden auch pro Bundesstaat angezeigt.

We’ve found that certain search terms are good indicators of flu activity. Google Flu Trends uses aggregated Google search data to estimate flu activity in your state up to two weeks faster than traditional flu surveillance systems.

Link

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via GoogleBlogoscoped

» 1 Jahr “streitenberger.net” - Fazit eines Experiments

Ein Jahr vergeht im Nachhinein wie im Flug - angefangen hat ja eigentlich alles als Experiment. Unbedarft bin ich über einzelne Blogs auf die Blogosphäre aufmerksam geworden und bin jungfräulich eingestiegen. Nach 8 Jahren mit einer mehr oder weniger leeren Domain, hat sich ein Blog als ideale Möglichkeit herausgestellt, die Internetseite mit Leben zu füllen - das ist der große Vorteil eines Blogs.

Anfangs noch ohne Konzept, mit einer Seite bei Blogger.com merkte ich schnell, dass es so einfach nicht geht. Man braucht ein Themengebiet. Da ich aber über alles schreiben möchte, was mir gerade gefällt, habe ich mich für einen sehr breiten Titel “Neues, Interessantes und Kurioses aus dem Web” entschieden. Eigentlich nicht wirklich ein Genre, aber irgendwie genau das, was ich zeigen möchte. Privates wollte ich eher außen vor lassen, für politische Meinungen und kritische Bemerkungen fühle ich mich auch nicht sonderlich berufen. Ich bin nun mal auch kein talentierter Schreiber (das bestätigen die schlechten Deutsch-Noten früher in der Schule), sonst hätte ich wahrscheinlich Journalismus statt Informatik studiert oder wäre Schriftsteller geworden. Aber mir macht es Spaß ein paar Zeilen zu verfassen, auch wenn es mir manchmal schwerfällt und es dauert bis ich einen Absatz fertig habe.

Das ganze entwickelt sich recht schnell zu einer Art Sucht, mit ziemlich hohem zeitlichem Aufwand, selbst wenn man kein großer Blogger ist. Immer mehr Feeds lesen, um an Neuigkeiten zu kommen, immer beobachten, was hat Erfolg, was nicht, immer möglichst schnell, viele Posts schreiben, eventuell selbst Social Bookmarks setzen und voten und dann ständig Besucher analysieren…. Kaum macht man Pause gehen Besucherzahlen runter, Feedleser zurück, etc.

Vor kurzem wollte ich daher mit dem Blog-Experiment aufhören und mich wieder anderen Hobbys widmen. Jetzt, nachdem ich gut zwei Wochen Pause gemacht habe, schreibe ich hier mal ein paar Eindrücke zusammen, die ich beim Bloggen gemacht habe. Dadurch habe ich mich auch entschlossen weiterzumachen, aber weniger auf steigende Geldeinnahmen, Verlinkung, Visits und Pageviews Wert zu legen, sondern einfach just-for-fun Artikel schreiben, wann es mir beliebt.

Recht schnell merkt man, dass die Menge der Posts eine entscheidende Rolle beim Beginn eines Blogs steht. Je mehr Artikel, desto mehr Besucher, da man mit neuen Artikel innerhalb von Minuten auch relativ hoch bei Google gerankt wird und damit auch erstmals Aufmerksamkeit erzeugen kann. Trotz zeitlicher Einschränkung habe ich es bisher auf 108 Artikel geschafft (für Profis lächerlich, aber für mich eine stolze Zahl).

Dass man Zeit benötigt und ein gutes Blog zu führen - steht außer Frage. Das sieht man auch an den Berufen, die gute Blogger führen: Schüler, Studenten und zum größten Teil Selbständige/Journalisten, die sich eben in diesem Segment bewegen und hierüber vernetzten und propagieren. Private Blogs, die nicht die nötige Zeit aufbringen können, führen demnach auch oft ein Schattendasein - nicht zwangsläufig, aber größtenteils.

Aber wann soll ich schreiben? Während meiner Arbeitszeit geht das schlecht, das sieht der Arbeitgeber nicht gerne. Abends dann nach der Arbeit, muss ich mich dann auch nicht noch unbedingt vor die Kiste setzen, da möchte ich mich eher entspannen und andere Dinge erledigen/erleben. Also bleibt das Wochenende. Aber um eventuell einen Post täglich rauszubringen muß man dann extrem vor-/nacharbeiten und Posts auf Vorrat schreiben und zeitlich versetzt veröffentlichen. Das dauert dann mal schnell wieder ein paar Stunden, die ich auch nicht unbedingt zur Verfügung habe, da das Wochenende auch für viele andere Aufgaben herhalten muß…

Hinter steigenden Zugriffszahlen und Pageviews steckt ne Menge harte Arbeit. Anfangs ist hierzu natürlich extrem wichtig, sich zu vernetzten. Backlinks setzten, Kommentare abgeben und sich austauschen. Dies habe ich aber leider nicht im erforderlichen Rahmen geschafft, sodaß ich hier immer etwas hinterher hinke. Auch ist es von Vorteil, wenn man bereits über einen großen bloggenden Freundeskreis verfügt, die einem etwas auf die Sprünge helfen mit Backlinks, Blogrolls etc. Auch Blogparaden sind ein beliebtes Mittel für mehr Traffic zu sorgen, allerdings hatte ich das Gefühl, das das nicht zu meinem Konzept passt. Auch ohne diese Maßnahmen habe mich aber dennoch durchgebissen und einen langsamen, aber stetigen Anstieg der Besucherzahlen verzeichnen können. Mittlerweile kommen täglich um die 75 eindeutige Besucher (sehr harte Zählung, andere Statistiken sagen mehr) auf die Seite, worüber ich mit dem “geringen” Aufwand erst mal zufrieden bin.

Auch die Anzahl der Feedreader hat sich stetig erhöht auf zwischenzeitlich 45 Leser, was für mich einen Erfolg darstellt. Leider kennt man keinen der Feed-Leser richtig, was eigentlich schade ist. Hier wäre mal sinnvoll, daß ein FeedReader-Hersteller (z.b. GoogleReader über Google-Profile) ein Tool entwickelt - wie bei Twitter - um feststellen zu können, wer wem folgt!

Selbst bin ich nun bei 117 Feeds angelangt, die ich regelmäßig “lese” bzw. darüber fliege. Es ist schon teilweise mühsam aus den vielen täglichen Posts aller Feeds die Perlen herauszupicken. Insbesondere wenn manche Blogs meinen, sie müssen durch Quantität statt Qualität überzeugen, aber diese fliegen auch schnell wieder heraus…

Zwischendurch gingen mir viele Posts auch auf die Nerven, da jeder das gleiche schreibt. Gerne hätte ich auch dazu meinen Senf beigetragen und das Thema selbst veröffentlicht, aber mir war es zu blöde, das ganze neu aufzurollen, da ich mich satt gelesen hatte. Dazu gibt es aber auch interessante Diskussionen, sodaß ich zu dem Entschluß gekommen bin, zukünftig wieder auch alte Kamelen zu Posten, wenn es zu meinem Konzept passt, da es ja auch Leser gibt, die die anderen Feeds nicht lesen.

In meiner ersten Version bei Blogger.com hatte ich mir jeden im Web verfügbaren Button dieser Blogverzeichnisse eingebaut, da ich dachte, daß mir das etwas bringt. Mittlerweile konnte ich dadurch aber keinen Besucheranstieg feststellen, sodaß ich diese häßlichen Dinger wieder entfernt habe. Ich denke, daß der Erfolg über die Verzeichnisse erst eintritt, wenn man auf einen der vorderen Plätze steht, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Ein Gedanke bei der ganzen Blog-Geschichte war natürlich auch: Kann man Geld damit verdienen? Hinterher denke ich mir, das ganze SEO und Optimierung für Werbung macht den Spaß kaputt, sich um das wirklich Wichtige zu kümmern - gute Posts schreiben.

Man kann zwar im Laufe der Zeit ein paar Cent verdienen, aber das deckt dann auch nur die Hosting-Kosten im Jahr. Selbst Profi-Blogger können nicht ausschließlich von den Werbeeinnahmen leben, es ist ein Bestandteil, aber Geld wird bei diesen Leuten wohl auch durch Beratungsleistung bzw. Selbständigkeit verdient. Einige Blogger kommen angeblich auf ca. 1000 Euro Werbeeinnahmen im Monat, aber mal ehrlich - als Gehalt ist das doch lächerlich?

Einige Webseiten strotzen nur so von Werbung. Da merkt man gleich, dass es um nichts anderes geht - schade eigentlich (Außer man macht es offiziell nur deswegen wie bei Geldkrieg.de). Werbung einzublenden ist ok - aber eine gute Seite sollte Sie meiner Meinung nach so anbringen (gerade kleine Blogs), daß sie nicht stört und auch nicht mitten im Text steht, dann hat man auch Spaß an der Seite. Man kann es niemanden verübeln, ein paar Cent zu verdienen. Aber auch Respekt für Blogs wie shopblogger.de , die extremen Zulauf und Pageviews haben, aber aus Prinzip auf Werbung verzichten, obwohl hier einiges verdient werden könnte. Ich halte es auf anderen Blogs eher so, daß ich bei einen guten Beitrag, zur “Belohnung” die “angezeigte Werbung mal näher begutachte”…

Optik scheint einigen Bloggern nicht wichtig zu sein, haben aber dennoch Erfolg, da der Inhalt passt. Aber die Farben, die Zusammenstellung, Unübersichtlichkeit ist einfach grausam. Anders herum reicht es auch nicht, ein schönes Layout zu haben, wenn der Inhalt nichts ist. Lange habe ich nach dem Umstieg auf Wordpress an einem schönen Layout gefeilt. Ein Magazine-Style sollte es sein, irgendwie fand ich die langen Listen mit der Zeit langweilig. Aber mit den Bilder hab mir zusätzlich Arbeit aufgehalst. Hab zwar mittlerweile ein recht schöne Technik und ein eigenes ScreenCapture-Upload-Programm geschrieben, aber dennoch benötigt jeder Post einfach mehr Zeit.
Wenn dann jeder Pixel des Layouts mal steht (IE6 hab ich irgendwann mal nicht mehr beachtet, weils mir zu blöd wurde) und das Logo nach 20 Versionen steht, kommt die Erkenntnis: jetzt find ichs wieder langweilig, weil mans selbst nicht mehr sehen kann bzw. ich habe tolle neue Templates gesehen. Momentan überlege ich mir wieder ein neues Layout zu basteln, um aus den Fehlern zu lernen, die ich meineserachtens gemacht habe. Mal sehen…

Social Bookmarking ist auch so ein Thema, da hatte ich schon darüber gepostet. Da gibt es einmal die normalen Bookmarking-Dienste, wie Mister Wong, oder Delicous, die insgesamt ein sehr praktisches Hilfsmittel sein können. Ich persönliche nutze die Google Bookmarks mit dem GMarks-Plugin in Firefox, sodaß ich jederzeit und überall die gleichen Lesezeichen habe. Auf dem Blog habe ich mittlerweile das deutsche Plugin “Seitzeichen” verwendet, das man mit einer eigenen Grafik anpassen kann, sodaß es bei mir unauffällig oben rechts eingeblendet wird.

Eine andere Kategorie der Social Bookmarks, die ich hier dazu zähle, sind die “News-Dienste”, wie Yigg, WebNews oder ähnliche. Hiervon hatte ich lange Zeit auch selbst Gebrauch gemacht, um meine eigenen Artikel zu “pushen”. Einen Artikel hatte ich selbst mal auf der ersten Seite von Yigg und man muß zugeben, daß eine enormer Besucheranstieg verzeichnet werden kann. Wenn man genau hinsieht, machen das viele, die ihre eigenen Artikel dort einstellen. Erfolgreich werden die Artikel dann, wenn man selbst (kurze IP-Änderung) oder durch Freunde anonym positiv bewertet wird. Dieses Vorgehen ist in diesen Portalen eigentlich durchwegs geläufig, sodaß am Ende doch wieder nur die Geldhaie mit uninteressanten Themen an den Spitzen der Listen stehen und keine Qualitätsartikel. Von daher mache ich dort nicht mehr mit, solange anonym abgestimmt werden kann. Hierfür gibt es auch schon einige andere Portale mit sehr positiven Ansätzen.

Bei den Kommentaren bin ich auch gleich mal reingefallen. Am Anfang freut man sich ja über jeglichen Kommentar, der einen das Gefühl gibt, daß sich Leute für den Inhalt interessieren. Stolz war ich auch darauf, dass ich mir das “No-NoFollow”-Plugin installiert habe. Mit der Zeit habe ich aber festgestellt, daß Leute über komische Suchanfragen auf meine Webseite kommen, indem Sie ihre Backlinks über Yahoo prüfen (z.B. Yahoo-Links für Raumtextilienshop ).

Ein unangenehmer und auffälliger Zeitgenosse ist dabei “Bernd hinter den Gartenmöbeln” oder “Bernd unterm Sonnensegel” oder wie auch immer er nun richtig heisst, der sich mit vielerlei Kommentaren Backlinks ergaunert, wie z.B. “Dein Feed funktioniert nicht” oder “Das Video funktioniert bei mir nicht, bitte prüfen”. Auch andere Blogger haben schon Freundschaft mit ihm geschlossen… Seitdem prüfe ich die Backlinks ganz genau und habe auch über das PlugIn einen Zeitrahmen gesetzt, ab wann das Follow-Attribut gültig ist, damit die Kommentare nicht so aussehen wie z.B. hier oder hier. Einen Wikipedia-Link bei “Insektensammlung” hat der Gute übrigens auch (ganz unten für Schutzgitter).
Man lernt ja nie aus…

So, es gäbe noch viele interessante Erfahrungen und Anekdoten zu erzählen, aber die Zeit vergeht schon wieder wie im Flug…

Mein Blog wird wohl nie in irgendeine Top100 einsteigen, aber hoffentlich ein interessantes Nischendasein führen.

» BootCamp: Windows Mobile auf dem iPhone

Der norwegische Entwickler Erik Kristiansen hat eine Art BootCamp für das iPhone entwickelt. Das Projekt befindet sich noch im Beta-Stadium und soll Anfang nächsten Jahres fertig werden. Neben dem iPhone-Betriebssystem lässt sich dann auch Windows Mobile booten:

Leider ist das gut gemachte Interview nur eine Ente……. ;-)

Genauso gut ist die Meldung über die iPhone-Anwendung “Kalorien zählen mit dem iPhone”, die angeblich anhand eines Fotos des Essens die Kalorien zählen kann. Das Video ist übrigens auf der gleichen nie stattgefundenen Messe “MyPhone 2008″ in Las Vegas gemacht worden…

Weitere “sagenhafte Neuigkeiten”, wie das iPhone als Metall-Detektor, gibts auf der Webseite http://myphone2008.com/

Alles in Allem gut gemachter Werbe-Gag!

Viel Spaß beim träumen…

via engadget

» Woopra 4 iPhone: Woopra-Statistiken bequem auf dem iPhone betrachten

IMG 0002Mittlerweile konnte ich der Versuchung auch nicht mehr widerstehen, mir ein iPhone zuzulegen und habe bei Ebay Italien ein recht günstiges Schnäppchen gemacht.

Damit bin ich wohl nun der letzte Blogger, der so ein Gerät hat…

Was mir auf meinem iPhone aber nun zum vollkommenen Glück fehlt, sind die Woopra-Statistiken (Achtung: Anmeldung für Beta-Phase bald nicht mehr möglich). Mittlerweile ist mir bei Website-Statistik und Analyse Woopra richtig ans Herz gewachsen, da man sowohl in Echtzeit die Besucher beobachten und analysieren als auch Auswirkungen von Newsdiensten wie Yigg & Co gut beobachten kann.

Um die Statistiken abzurufen gibt es ja entweder den Woopra-Client oder das WordPress-Plugin. Aber mich über das iPhone in das langsame WordPress-Backend einzuloggen und mir dort die riesige Seite ansehen, ist mir dann doch zu blöd.

Erst wollte ich eine richtige iPhone-Applikation schreiben, bis ich frustriert festgestellt habe, dass das ausschließlich mit einem Mac realisiert werden kann. So ein Apple-Fan bin ich dann aber auch wieder nicht…

Ich habe mir daher das WordPress-Plugin mal näher angesehen und festgestellt, dass man das ganz einfach auf eine Standalone-Anwendung umbauen kann, die man bequem im Safari-Browser lädt. Und hier ist es nun: Woopra 4 iPhone:

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