
Google hat zum ersten Mal in Google Earth eine komplette historische Stadt in 3D nachgebildet. Mit der Galerie “Das alte Rom in 3D” erhält man über 6700 Gebäude und Erklärungen zu 250 Objekten in mehreren Sprachen. Die einzelnen Gebäude lassen sich teilweise (z.B. das Kolosseum) auch von Innen bewundern. Realisiert wurde das Projekt durch Google, Past Perfect Productions, der University of California in Los Angeles und dem IATH-Institut der University of Virginia. Das hätte zu meinen Schulzeiten den Latein-Unterricht doch ein wenig interessanter gemacht…
Die Stadt läßt sich in der aktuellen Version (4.3) über das Layer Gallerien/Das alte Rom aufrufen. normale 3D-Objekte sollten dabei ausgeblendet werden. Zu Beginn werden nur die darstellbaren Objekte an sich angezeigt. Um alle Effekte zu bekommen, muß man ein Objekt/Placemark anklicken und dann die drei untenstehenden Links anklicken (Terrain, Landmarks, Buildings; siehe Bild). Damit werden erst alle Gebäude und Effekte heruntergeladen (Download dauert etwas, also nicht verzagen). Zur optimalen Darstellung sollte man einen aktuellen Rechner mit entsprechenden Ressourcen (Core 2 Duo mit mächtiger Grafikkarte (512MB) und 3 GB Arbeitsspeicher) haben, ansonsten hat man keinen Spaß beim “Fliegen”.
Link
Aus dem Google Earth-Blog:
Ob euch Rom einfach so interessiert, ihr Student, Lehrer, Tourist oder Historiker seid - die neue Google Earth-Ebene “Das alte Rom in 3D” hat für jeden etwas zu bieten. Ihr könnt:
- einen virtuellen Nachbau Roms um das Jahr 320 n. Chr. betrachten — als sich die Hauptstadt des römischen Reiches auf der Höhe ihrer Entwicklung befand.
- einen “Stadtrundflug” mit der einzigartigen Google Earth-Navigation machen.
- mehr als 6.700 historische Bauten erkunden.
- die detailliert ausgearbeitete Innenarchitektur von 11 antiken Bauten heran zoomen — darunter beispielsweise das Kolosseum.
- mehr über das Alte Rom erfahren — kleine, von kompetenten Geschichtswissenschaftlern verfasste Informationsfenster liefern Nutzern interessante Daten.
Anbei ein Ausschnitt:

via GoogleEarthBlog
