Das Projekt “Worldmapper“, von englischen Forschern der Universität Sheffield, verdeutlicht eindrucksvoll den Sinn des Sprichworts: “Bilder sagen mehr als tausend Worte”. Dabei entsteht oft ein neuer Blick auf unsere Erde.
Unter der Seite http://www.worldmapper.org/ zeigt das Projekt jeweils die Gebietsverteilung der Welt nicht als Flächendarstellung der Länder sondern als Größenverteilung unter Verwendung von unterschiedlichsten Kriterien. Dabei wird die Größe der einzelnen Staaten auf der Weltkarte entsprechend dem Kriterium angepasst, sodaß interessante Effekte und neue Sichtweisen auf die Verteilungen auftreten.
Inzwischen sind fast 600 verschiedene Karten zu einer Vielzahl an Themen und insgesamt 30 Kategorien (u.a. Ernährung, Produktion, Rohstoffe, Gewalt, Gesundheit,…) abrufbar. Die Schaubilder lassen sich jeweils auch als formatiertes PDF-Poster mit Zahlen und weiteren Fakten ausgeben (Beispiel zu nuklearer Waffenverteilung ), sodaß diese für unterschiedliche Zwecke, z.B. Schule, weiterverarbeitet werden können.
Hin und wieder habe ich mir C64-Emulatoren auf den PC geladen, um ein paar echte alte Spiele-Kracher zu spielen und in alten Zeiten zu schwelgen. Wie zufrieden waren wir als Kinder doch mit den Möglichkeiten…
Jetzt gibt es einen Java-Emulator, der online im Browser läuft. Unter http://c64s.com/ kann man durch einfaches Anklicken eines Spieles dieses laden und spielen. Die Tastatur ersetzt dabei den Joystick. Ein erstes Antesten hat dabei ganz gut funktioniert.
Neben Spiele vom C64 gibt es auch alte Klassiker von Gameboy, Nintendo und DOS. Eine aktuelle Java-Installation sollte auf Eurem Rechner sein, damit das ganze auch funktioniert.
Google hat zum ersten Mal in Google Earth eine komplette historische Stadt in 3D nachgebildet. Mit der Galerie “Das alte Rom in 3D” erhält man über 6700 Gebäude und Erklärungen zu 250 Objekten in mehreren Sprachen. Die einzelnen Gebäude lassen sich teilweise (z.B. das Kolosseum) auch von Innen bewundern. Realisiert wurde das Projekt durch Google, Past Perfect Productions, der University of California in Los Angeles und dem IATH-Institut der University of Virginia. Das hätte zu meinen Schulzeiten den Latein-Unterricht doch ein wenig interessanter gemacht…
Die Stadt läßt sich in der aktuellen Version (4.3) über das Layer Gallerien/Das alte Rom aufrufen. normale 3D-Objekte sollten dabei ausgeblendet werden. Zu Beginn werden nur die darstellbaren Objekte an sich angezeigt. Um alle Effekte zu bekommen, muß man ein Objekt/Placemark anklicken und dann die drei untenstehenden Links anklicken (Terrain, Landmarks, Buildings; siehe Bild). Damit werden erst alle Gebäude und Effekte heruntergeladen (Download dauert etwas, also nicht verzagen). Zur optimalen Darstellung sollte man einen aktuellen Rechner mit entsprechenden Ressourcen (Core 2 Duo mit mächtiger Grafikkarte (512MB) und 3 GB Arbeitsspeicher) haben, ansonsten hat man keinen Spaß beim “Fliegen”.
So nach und nach lese ich meine Feeds im GoogleReader und damit auch die ein oder andere Webseite über mein iPhone. Das funktioniert über die praktische Zoom-Funktion ganz gut (GoogleReader ist eh schon angepasst), aber besser wäre es natürlich noch, wenn gleich beim Laden eine angepasste Ansicht fürs iPhone erscheinen würde.
Für Wordpress-Blogs gibts dafür das wirklich praktische Plugin “WPTouch”. Wird dieses Plugin installiert, wird beim Betrachten der Webseite mit dem iPhone automatisch eine angepasste Ansicht dargestellt und das ohne viel Arbeit. Plugin installieren, ein paar Einstellungen im Backend vornehmen (Icons, Farben, Content), das wars. Die Ansicht wird dann anhand des übermittelten User-Agents umgestellt und geladen. Die Darstellung läßt sich vom iPhone jederzeit auch auf die normale Ansicht und zurück umstellen. Eine Reihe von eingebauten Gimmiks runden das Plugin ab.
Vorteile:
klare Lesbarkeit und angepasste Bildgrößen
einfache Bedienung
kürzere Ladezeiten
Sollte eigentlich jeder für seine Besucher installiert haben, auch wenn man kein iPhone hat!
Jetzt fehlt nur noch eine entsprechende Ansicht für das Backend im Safari-Browser, denn das WordPress-App auf dem iPhone überzeugt mit den Funktionen noch nicht so sehr, oder gibts so was schon?
So sieht streitenberger.net dann vom iPhone aus:
(Übersicht, einzelner Artikel, Kommentar-Funktion, Menü)
Vom 13. bis 15. November 2008 verwandelt sich das Augsburger Kulturhaus abraxas mit dem Medienkunstlabor lab30 immerhin schon zum siebten Mal in ein Elektronik-Kunstlabor, in dem Medien- und Installationskünstler, Soundelektroniker und digital Artists aus aller Welt ihre Kreativität unter Beweis stellen. Sie tun dies in einer Ausstellung, Live- und Club Acts und setzen dabei unglaubliche Konstruktionswunder, extreme Denkmuster, Stilikonen der digitalen Epoche und ihr Publikum unter Strom.
Besonders originell finde ich das Projekt “Standard Time” von Mark Formanek/datenstrudel. Dieses ist mir bereits auf der SYSTEMS in München über den Weg gelaufen, habe es aber vergessen zu bloggen:
70 Arbeiter fertigen synchron zur Echtzeit aus Holz und Metall eine fortlaufende digitale Zeitanzeige: 1611 Umbauten in 24 Stunden, lückenlos aufgenommen. Wer sich Standard Time ansieht, sieht eine Uhrzeit – aber auch Menschen, die diese Uhr bauen und mit beinahe stoischem Pflichtbewusstsein einer scheinbar sinnlosen Tätigkeit nachgehen, die jedoch eine Funktion erfüllt: Die Zeit zu zeigen. Beim Anspruch, jede einzelne Minute zu bauen, bewegen sich die Arbeiter dabei ständig am Rand des Scheiterns. Beim Betrachten von Standard Time tritt eine umständliche, altmodische und vor allem menschliche Herangehensweise in den Vordergrund.
Das Projekt erscheint auf den ersten Blick etwas langweilig, aber wenn man länger zuschaut ist es faszinierend, was die Jungs dort 24 Stunden lang tun - in Echtzeit!
Das Smashing Magazine ist ja bekannt für tolle Zusammenstellungen an Design- und Fotografie-Themen. Regelmäßig veröffentlicht das Magazin auch eine Kollektion aus Beispielen zu unterschiedlichen Themen der Fotografie. Diese Sammlungen sind für jeden Hobbyfotografen immer wieder eine wertvolle Inspirationshilfe für eigene Projekte.
Google hat sich mal wieder seine Statistik näher angesehen und festgestellt, dass man anhand der Häufigkeit der Suchbegriffe für Grippe einen jährlichen Trend feststellen kann. Durch Aggregation der Daten werden Diagramme generiert und auf der Seite Flu Trends (Grippe-Trend) präsentiert. Die Daten werden aber nur für die USA gesammelt und werden auch pro Bundesstaat angezeigt.
We’ve found that certain search terms are good indicators of flu activity. Google Flu Trends uses aggregated Google search data to estimate flu activity in your state up to two weeks faster than traditional flu surveillance systems.