Universe Sandbox ist ein Simulations-Programm für Sterne und Galaxien. Das 31 MB große Windows Programm erlaubt die Erstellung und Simulation von eigenen Konstellationen aus Planeten, Sternen und Galaxien. Dabei lassen sich sämtliche kosmischen Parameter verwalten wie Gravitation, Massedichten, Zeit und vieles mehr. Selbst schwarze Löcher lassen sich einbauen und simulieren.
Wer noch nicht fit ist im Erstellen eigener Galaxien, der kann an einer Vielzahl von vorkonfigurierten Systemen herumspielen, wie z.B. unserem Planetensystem oder einer Kollission von Milchstraße und Andromeda-Galaxie…
Einige Features:
Full featured n-body gravity simulator.
Simulate a moon orbiting a planet, four galaxies colliding together, or an unlimited number of scenarios.
Uses real units for measurement: kilograms, meters, seconds.
Automatically checks for updates so you’ll always have the latest version.
Includes 30+ systems, both real and fictional.
Includes the 8 planets, 3 minor planets, 160+ moons, and hundreds of asteroids.
Easy to edit system files let you create an unlimited number of scenarios.
Complete Introduction and Tutorial built in.
Full control of time.
Speed it up, slow it down, stop it, start it.
Full control of gravity.
Increase it, turn it off, triple it, make it negative.
Multiple Color Modes
Realistic color or Bright Color modes
View color by velocity or acceleration to help visualize the relative motions of moons and planets.
3D mode for red & cyan glasses (anaglyph stereoscopic mode)
Two collision modes
Bounce: A fun fictional mode where bodies bounce off of each other like big rubber balls.
Combine: A more realistic mode where bodies combine into a single body when they collide.
Rings systems
Rings are simulated as hundreds of particles and are effected by gravity.
Check out the ring systems of Saturn, Jupiter, Uranus, Neptune.
Generate rings around bodies with a single click.
Galaxy Collisions
Watch galaxies rip each other apart.
Full sky panoramic view of the Milky Way
Features Axel Mellinger’s amazing photography of the Milky Way.
Easy to use interface that’s fully controllable with the mouse.
Lots of keyboard shortcuts.
Working Wiimote support.
Capture high resolution screenshots
Combines multiple screen captures into a super high Rees image; 50+ megapixel shots are possible.
Seit einiger Zeit teste ich schon ein neues Webseiten-Tracking und Statistik Programm: Woopra. Momentan befindet sich das Tool noch in der Beta-Phase, gestern wurde der Release-Candidate herausgebracht.
Es gibt ja zahlreiche kostenlose Statistik-Tools, wie z.B. Google Analytics und 4stats. Was Woopra allerdings von diesen unterscheidet ist die “Echtzeitfähigkeit”. Woopra bringt einen Client (Windows, Mac, Linux) mit, der sich laufend die Daten über das Internet holt und damit immer aktuell das Geschehen auf der Webseite anzeigt. Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit Besucher live zu beobachten, welche Seiten sie gerade besuchen, wie z.B. hier auf dem Bild:
Die Statistiken unterscheiden sich nicht sehr von anderen Tracking-Tools (Länder-, Browser-, Suchmaschinen-Analyse…), allerdings ist die Bedienung über den Client angenehmer als auf so mancher Webseite. Umfangreiche Analyse- und Filtermöglichkeiten gehören ebenfalls dazu. Tolle Features sind auch die sogenannten “Event Notifications” und das Besucher-Tagging. So kann man z.B. bestimmte Besucher über diverse Parameter markieren/taggen und sich mit PopUps über deren Besuch informieren lassen.
Ein kleines Wordpress-Plugin rundet den gelungenen Auftritt ab. Mit diesem kann man auch den Backend-Admin-Bereich protokollieren und sehen, ob sich dort ungewollte Besucher herumtreiben. Wenn ein Besucher einen Kommentar hinterläßt, wird dieser in Woopra automatisch mit dessen Name markiert und man kann zukünftige Besuche des Users sehen.
Insgesamt ist dies ein nettes und gelungenes Tool für mich, ob es auch für “größere Seiten” mit mehr Besuchern praktisch ist, kann ich nicht beurteilen mit meinen 40 100 Besuchern pro Tag…
Unter dem Namen Lively startet Google eine neue virtuelle 3D-Chat-Welt, die auf den ersten Blick an Second Life erinnert. Allerdings ist Lively momentan “nur” eine Chat-Welt mit bunten Avataren (von der es schon eine Reihe gibt) im Gegensatz zu Second Life, in dem das Leben und Handeln momentan im Vordergrund steht.
Im Grunde genommen ist Lively allerdings keine richtige “3D-Welt” sondern besteht aus einzelnen Mini-Welten. Der Vorteil den Lively damit anstrebt ist die Integration ins Web. Lively lässt sich über z.B. IFRAMEs in Web-Seiten einbinden und über Gadgets auch in Social-Communites wie Facebook oder MySpace. Dies soll das Leben und die Kommunikation auf Web-Seiten ankurbeln. Andersherum kann man in Lively auch in virtuellen Fernsehern YouTube-Filme und Bilder in Fotorahmen ansehen.
Momentan ist Lively, so wie es präsentiert wird, eigentlich nicht der Rede wert und nur eine nette Spielerei. Aber durch die hohe Akzeptanz von Google-Diensten, die Anpassbarkeit und die großen Communities könnte daraus schnell etwas größeres werden. Vor Allem wird man im Gegensatz zu Second Life künftig öfters auf Web-Seiten über Googles Lively stolpern…
Zur Installation muß ein kleines Setup heruntergeladen werden (nur für Windows momentan), das u.a. Plugins für Firefox und Internet-Explorer installiert. Die Anmeldung erfolgt über einen bestehenden Google-Account. Nach der Installation lassen sich diverse Räume betreten, die User nach Belieben erstellen können. Die Räume werden je nach Popularität und Aktivität auf der Startseite angezeigt und können durch einen Klick betreten werden.
Laut Netzzeitung hat Second Life sofort gekontert,
es sei gelungen, eine virtuelle Figur (Avatar) zwischen verschiedenen Plattformen zu «teleportieren», teilte das Unternehmen am Dienstag in San Francisco mit. Damit könnten die digitalen Bewohner erstmals nahtlos von einer Welt in eine andere wechseln.
Damit wacht Second Life nun auch aus seiner geschlossenen Gesellschaft auf und muß sich an die Breite und Vielfältigkeit des Webs anpassen - ob das nun schon zu spät ist?
Denn von Googles Diensten weiß man, dass sie ziemlich schnell wachsen und das ein oder andere Portal mal eben nebenbei überrollen…
DimP ist ein Video-Player im Prototyp-Status, der direkte Manipulation des Inhalts zulässt. Das heißt bewegte Abläufe lassen sich per Drag and Move im Player vorwärts und rückwärts bewegen.
DimP extrahiert dazu Bewegungen von Objekten in den Filmen automatisch und erstellt virtuelle Bewegungspfade. Anhand dieser kann man mit der Maus die Bewegungen beliebig steuern.
Die Software wird an der Universität Toronto entwickelt und ist noch im Prototyp-Stadium mit einigen Einschränkungen versehen: z.B. können momentan nur relativ kleine Videos verarbeitet werden, da die Videos nach der Analyse komplett in den Speicher geschrieben werden.
Auch wenn der Player noch nicht für den Mainstream-Einsatz geeignet ist, so zeigt er doch eindrucksvoll, was man von einem modernen Video-Player noch alles erwarten kann. Allein schon die Möglichkeit den Film so “weich” vorwärts und rückwärts zu steuern und ablaufen zu lassen ist äußerst interessant.