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Mobiler Arbeitsplatz – Mit Webdiensten arbeiten 1/3

Über den mobilen Arbeitsplatz im Internet haben ja schon viele berichtet. Anbei möchte ich mal die Dienste vorstellen, mit denen ich unabhängig von meinem Rechner regelmäßig arbeite. Bei jeder Kategorie gibt es natürlich eine Unzahl an ähnlichen Diensten, die teils besser oder schlechter sind. Die folgenden haben sich für mich vom Handling, Design, Funktionsumfang und intuitiver Bedienung als optimal herausgestellt, sind zudem kostenlos, haben wenig Werbung und machen einen seriösen Eindruck:

Lesezeichen: Google Bookmarks
Zur Verwaltung meiner Lesezeichen bin ich vollkommen davon abgekommen, diese im Browser zu speichern, denn man hat sie nie komplett bei der Hand, wenn man auf einem anderen Rechner arbeitet (Arbeit/Zuhause). Hierfür nutze ich die Google Bookmarks. In Verbindung mit dem Firefox ist hier das PlugIn GMarks besonders hilfreich, denn über ne Website möchte ich meine Lesezeichen auch nicht aufrufen. Dienste wie MisterWong oder del.icio.us benötige ich persönlich nicht.

Dateien speichern: Box.Net
Es gibt Dokumente und Dateien, die ich häufig an unterschiedlichen Orten immer wieder brauche (Anleitungen, PDFs, Handbücher,…) und ärgere mich, wenn ich diese immer wieder im Internet suchen und downloaden muß. Einen USB-Stick trage ich persönlich selten mit mir herum bzw. vergesse ihn genau dann, wenn ich ihn brauche. Die Seite box.net bietet kostenlos die Möglichkeit, Dateien online zu speichern und jederzeit wieder abzurufen. Das ganze funktioniert sogar mit dem Datei-Explorer im Drag’n'Drop-Modus. Über ein praktisches Gadget läßt sich der Dienst auch bei iGoogle einbinden.

Bilderalben online: Picasa Webalben
Für die schnelle Bildbearbeitung und zur Bilderverwaltung nutze ich zuhause das kostenlose Google Picasa. Das tolle daran ist die integrierte Funktion die Bilder in ein Webalbum hochzuladen. Die Bilder lassen sich dann bequem über eine eigene URL ansehen. Meine Bilder sind unter http://picasaweb.google.com/hansolo99 erreichbar. Fremde Webalben lassen sich wiederum komplett in das eigene Picasa zuhause downloaden. Eine tolles Feature ist die Geo-Tagging-Funktion, mit der sich die Bilder mit Orten auf einer Landkarte verknüpfen lassen, wie z.B. unser Ägypten-Urlaub. Die Ansicht in Google Earth ist natürlich auch möglich. Hier mag es auch andere Dienste wie z.B. Flickr geben, die mehr Funktionalität oder ein höheres Rating geniessen, aber für mich reicht es.

Bilder bearbeiten: Picnik
Wenn man mal bei Bekannten oder Freunden ist und kein passendes Bildbearbeitungsprogramm installiert ist, kann man seine Bilder auch online bearbeiten. Die Funktionsvielfalt ist natürlich nicht so umfangreich, wie bei festinstallieren Programmen, aber für Rote-Augen wegmachen oder zuscheiden und Kontrast verändern reicht es. Hier nutze ich die WebSeite Picnik, da diese Seite direkt auf mein Picasa-Webalbum zugreifen kann und ich damit die Bilder nicht extra noch mal hochladen muß.






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elroyguess
Ich bin immer skeptisch, wenn Webdienste teilweise sehr sensible Daten von mir bekommen. Daher ziehe ich es vor, via PortableApps oder ähnlichem etwas eingeschränkter an anderen Stellen arbeiten zu können. Interessant sind die Tools allemal. Für Firmen mit vielen Kundendienstlern könnte es auch interessant sein, derartige Dienst selbst zu hosten
17. Apr 2008 um 12:31